Wald und Wiese

 

In diesem Bereich lasse ich Euch teilhaben an meiner Sichtweise auf die Natur, speziell "Wald und Wiese" und auch dem einen oder anderen schönem Erlebnis in diesem Bereich. Klickt einfach auf das Thema was Euch interessiert und Ihr gelangt sofort dahin.

Themen

  1. Geschenke der Natur
  2. Die Kiefer und der goldene Schnitt
  3. Entdeckung im Herbst
  4. Mein Freund der Baum
  5. Sambucus nigra- des Bauern Apotheke

 


 

Die Natur schenkt uns so viel...

wenn wir lernen, wieder unser Herz und unsere Sinne dafür zu öffnen. Deshalb möchte ich inspirieren und anregen, wieder in den Wald und auf die Wiese zu gehen. Sich an einen Baum lehnen, auf das Moos setzen, barfuß laufen...

Einfach still SEIN! Den Empfindungen im Innen und Außen lauschen.

Das Rauschen eines Baches, die Wärme der Sonne auf der Haut, der Wind in den Haaren ...

Achtsam SEIN! Wahrnehmen was IST!

Alles, was mir zum Beispiel auf dem Weg in den Wald begegnet (eine Feder oder ein schöner Stein), hat für mich einen Sinn und eine Bedeutung.

Ich nehme es mit nach Hause, verschenke es oder bastel etwas daraus, je nachdem, welches Gefühl sich mir dabei zeigt.

So können wir viel über uns erfahren:

  • welche Formen und Farben sprechen mich an usw.?
  • welche Empfindungen und Gedanken begleiten mich dabei?
Wir finden wieder ein Stück über uns SELBST heraus und bekommen neue Ideen und erkennen auch Lösungen für manch ein Problem welches uns aktuell beschäftigt.

Gemeinsam möchte ich mit meinen Teilnehmern zu jeder Jahreszeit Wanderungen und Spaziergänge unternehmen, möchte Materialien sammeln, um daraus etwas zu basteln oder um sich einfach nur daran erfreuen.

Beisammen sein, gemeinsam in der Natur picknicken, Eindrücke wiedergeben u.v.m.

Es kommt auch nicht darauf an, wer nun den schönsten und besten oder originellsten Gegenstand findet. Alles ist schön und wertvoll und hat für den jeweiligen Finder seine idividuelle Bedeutung.

Dazu fällt mir ein Spruch von Christian Morgenstern ein:

Alles was man mit Liebe betrachtet ist SCHÖN!

Regenbogen

 


 

Die Kiefer und der goldene Schnitt

Ich bin immer wieder fasziniert davon wieviel Vollkommenheit die Natur für uns bereithält. Es liegt nur an uns Menschen selbst ob wir diese wahrnehmen.

Kiefernzapfen Mir begegnet in letzter Zeit immer wieder die Kiefer (Kiefergewächse Pinaceae). Dieses wunderbare Gehölz wächst sogar auf extrem kargem Boden und ist sehr beharrlich und ausdauernd sowie unendlich geduldig.

Da ich das Glück habe, im Wohnzimmer einen Kaminofen zu haben, verwende ich sehr gern die Kiefer- bzw. Fichtenzapfen zum Anfeuern des Ofens. Das Knacken beim Anbrennen erweckt in mir ein wohlig warmes Gefühl von Geborgenheit und dekorativ sieht es auch noch aus.

In vergangener Zeit gingen die Menschen noch öfter in den Wald, um Reisig und Zapfen zu sammeln. Es ist übrigens sehr entspannend und so oft ich kann nehme ich meinen Korb und gehe hinters Haus in den nahen Wald.

Sehr interessant ist das Muster der Zapfen, welche eine Form der "Heiligen Geometrie" beinhaltet, die sogenannte Fibonacci-Spirale, aufgebaut nach dem Goldenen Schnitt, welcher erstmals von Euklid (325 bis 270 vor Christus) erwähnt wurde. So sehen wir, daß die Natur keineswegs primitiv ist sondern eine hohe Intelligenz und überaus große Weisheit besitzt. Alles folgt gewissen Gesetzen und einer harmonischen Grundordnung.

Die Formen der "Heilige Geometrie" finden sich nicht nur in der Natur, sondern auch in uns Menschen und in allen anderen Lebewesen. Das Prinzip der "Heiligen Geometrie" kann für mich Andreas Beutel (Gründer und Leiter des Pythagoras-Instituts) sehr schön wiedergeben. Hier die Links dazu:

Interview           Interview
Interview mit Andreas Beutel zum Goldenen Schnitt auf Youtube   Interview mit Andreas Beutel zur Heiligen Geometrie auf Youtube

 


 

Entdeckung im Herbst

Kürzlich streifte ich mit einem guten Freund wieder mal durch unseren Lieblingsort Wolfersdorf im schönem Saale-Holzland und war erstaunt, was die Natur so an Kuriosem bereit hält. Dieser Pilz wollte einfach die Welt mal von oben betrachten und eine andere Perspektive einnehmen. Übrigens täte es uns Menschen auch ab und zu gut, die Wahrnehmung zu verändern und einfach mal eine neue Sichtweise zuzulassen....

 

Pilz im Baum

 

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise verändern, durch die sie entstanden sind.

- Albert Einstein -

 


 

Mein Freund der Baum

Apfelbaum

Sicher erinnert sich der eine oder andere an dieses Lied von "Alexandra". Sie beschreibt darin ihre liebevolle Freundschaft zu einem Baum ihrer Kindheit, dem sie ihre Sorgen und Nöte anvertraute und welcher dann plötzlich gefällt wurde und so sterben mußte.

Dieses Lied konnte ich nicht oft genug hören, ich identifizierte mich regelrecht damit. Auch ich erlebe diese wundervollen Wesen als Freunde. Wer sich einmal im Schatten der Bäume ausgeruht hat weiß wovon ich rede. Ich lehnte mich als Kind sehr gern an unseren alten Apfelbaum an, welcher geduldig im Garten stand und meine Gedanken las. Auch heute umarme ich immer "Frau Eiche" im Wald, welche mich viele Jahre geduldig empfängt und sich alles anhört, was mich bedrückt.

Schon das Berühren und Umarmen löst bei mir ein Glücksgefühl aus welches ich nicht in Worte fassen kann.

Bäume sind uns Menschen sehr ähnlich. Auch wir Menschen streben nach Wachstum sollten aber auch gut geerdet sein. Wird der Sturm zu stark und die Wurzel kann nicht mehr greifen, bricht der Baum.

Mit den Dingen fließen, Veränderungen zulassen, biegsam sein.

Gleichgewicht und Standhaftigkeit führen somit zu Leichtigkeit und Wachstum und letzten Endes zu Freude und Bewußtsein.

So ist der Baum für mich ein Vermittler zwischen Himmel und Erde.

Der Wind bricht einen biegsamen Baum nicht.

- Sukuma -

 

Buchenkrone

 


 

Sambucus nigra- des Bauern Apotheke

Es ist immer wieder erstaunlich wie vollkommen die Natur ist ... Aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe der Holunderbeeren beschloß ich, in diesem Jahr diese wunderbaren Früchte zu ernten und für den Winter auch einen kleinen Vorrat anzulegen.

Ich fand bald einen wunderschönen Strauch mit reichlich Beeren. Zuhause machte ich mich sofort an die Verarbeitung und betrachtete mir genau die Signatur der Pflanze. Die verästelten, dunkelroten fast lilafarbenen Dolden zeigen eindeutig den Bezug zu unserer Lunge und zum Gefäßsystem des Menschen. Somit ist die Holunderbeere eine sehr stark blutbildende Pflanze und auch gegen verschleimte Atemwege, Bronchitis und Erkältungen leistet sie wertvolle Dienste. Wir könnten uns viele chemische Mittel ersparen, wenn wir uns wieder mit den natürlichen Inhaltsstoffen der Pflanzen beschäftigen und erkennen:

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen...

       

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